Amerikanische Revolution
Wann und wo ereignete sich die Revolution?
Am 19. April 1775 begannen an der Nordostküste Nordamerikas die ersten Gefechte zwischen britischen Truppen und amerikanischen Siedlern. Dies gilt als Beginn der Amerikanischen Revolution.
Ursache
Die Konflikte der Kolonisten mit dem britischen Mutterland haben eine lange Vergangenheit. Die Kolonisten fühlten sich ungerecht behandelt, weil sie hohe Steuern zahlen mussten und kein Mitspracherecht im Parlament hatten.
Konfliktparteien
Der Konflikt fand zwischen den 13 Kolonien einerseits und der britischen Kolonialmacht andererseits statt.
Ablauf
Im August 1776 nahmen die Briten New York ein. Die heimliche Unterstützung der Aufständischen mit
Waffen durch Frankreich ab 1776 spielte zweifellos eine entscheidende Rolle. Im Dezember 1777 besetzten die britischen Truppen Philadelphia. Die amerikanischen Milizen gingen aus Mangel an Verpflegung, Geld und Kleidung nach Hause. So bestand das Heer nur noch aus rund 5000 Mann. Frankreich verlegte Truppen in die Neue Welt und belieferte die Kolonisten mit Waffen. Der Krieg verlief für die Kolonisten zunächst schlecht und sie mussten einige Niederlagen hinnehmen, aber mit französischer Hilfe konnten sie letztlich gewinnen.
Folgen der Revolution
- Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika
- Weitere Entwicklung der USA in politischer, gesellschaftlicher und territorialer Hinsicht
- Die Amerikanische Revolution ist der Vorreiter für weitere Revolutionen, darunter die Französische Revolution.
- Circa 50.000 Loyalisten fliehen in die britischen Kolonien im heutigen Kanada.
- Nach anfänglichem Schock reformiert Großbritannien den politischen und administrativen Bereich und baut das Zweite Empire in Asien auf.