Kubanische Revolution

Kuba

Kuba ist eine Insel in der Karibik, die bis zum Jahr 1898 eine Kolonie Spaniens war. Die USA hatten großen Einfluß auf das Land. In den 1950er Jahren herrschte der Diktator Fulgencio Batista auf der Insel. Die Verteilung von Besitz und Gewinn war sehr ungleich.

Fidel Castro

Fidel Castro war anfänglich ein Rechtsanwalt, wurde dann aber Mitglied und Vorsitzender der "Orthodoxen Partei". Batista beendete die Regierung sofort und wurde Alleinherrscher, worauf Castro einen Aufstand auf die "Moncada Kaserne" plante. Doch der Angriff scheiterte und er wurde festgenommen. Er beendete vor Gericht seine Verteidigungsrede mit den Worten: "Verurteilen Sie mich ruhig, das ist bedeutungslos, die Geschichte wird mich freisprechen." Daraufhin nannten seine Anhänger ihn "Maximo Leader". Fidel Castro wurde zu 15 Jahren Haft verurteilt, aber schon nach zwei Jahren entlassen. Danach musste er aber ins Exil; er entschied sich nach Mexiko zu gehen. Dort gründete er eine Gruppierung namens "M-26-7".
M-26-7

Che Guevara

Dieser Gruppierung schloss sich Ernesto (Che) Guevara an. 1958 begann der Kampf um Kuba, der sogenannte Guerillakrieg. 1958 wurde die Stadt Santa Clara von den Revolutionären erobert. Immer mehr Kubaner gingen nicht mehr zur Arbeit. Die Revolution hatte gesiegt.

Am 6. Januar 1959 zog Castro in die Hauptstadt Havanna ein, obwohl die Revolutionstruppen deutlich weniger waren.

Folgen der Revolution

Ein sogenanntes Wirtschaftsembargo der USA sorgt dafür, dass keine kubanischen Produkte mehr verkauft werden durften. Die USA brachen alle wirtschaftlichen Beziehungen mit Ländern ab, die mit Kuba handelten. Venezuela unterstützte Kuba wirtschaftlich, und daraufhin gründeten eine Vielzahl von lateinamerikanischen Ländern die ALBA. 2015 wurde das Embargo durch die amerikanische Regierung gelockert.

2016 starb Fidel Castro, danach wurde sein Bruder Raúl Staatsoberhaupt.

Zusätzliche Quelle: Die "ewige Revolution" in Kuba