Digitale Revolution
Geschichte und Alltag
Der Menschheit war es im Jahr 2002 das erste Mal möglich, mehr Informationen digital als im Analogformat zu speichern, was als der Beginn des „Digitalen Zeitalters“ bezeichnet wird. Dies passierte in weniger als zehn Jahren, denn schätzungsweise waren 1993 3 % der weltweiten Informationsspeicherkapazität digital, während es 2007 bereits 94 % waren.
Mit der Erfindung des Mikrochips, der Einführung der flexiblen Automatisierung in der Produktion und dem Internet nahm die digitale Revolution ihren Anfang.
Die allgemeine Computerisierung spielte dabei auch eine wichtige Rolle und ereignete sich Mitte des 20. Jahrhunderts. Dies bezeichnet Arbeitsprozesse mithilfe von Computern zu rationalisieren und zunehmend zu automatisieren. 1980 begannen Computer nicht nur in Beruf und Forschung, sondern auch im privaten Leben Anwendung zu finden, und wurden schnell zum geschätzten Werkzeug, welches ebenso beliebt war wie Handy oder Fernseher.
Jugend von heute
Die sogenannte Generation Z war von Babytagen an mit digitalen Medien konfrontiert und hat damit als erste Generation die Chance, alle digitalen Werkzeuge, die wir heute bereits kennen, vollkommen unverkrampft einzusetzen. Besonderes Augenmerk muss man darauf setzen, dass diese Generation gewohnt ist, jede Information, die benötigt wird, jederzeit und überall zugänglich zu wissen. Dieser Umstand führt dazu, dass Lernen für diese Generation eine komplett neue Bedeutung hat und haben wird.
Glaubt man ersten Modellen dieser Generation Z, wird diese stark individualistisch und auf hohem Aktionsniveau sehr persönliche Ziele verfolgen und dazu alle Instrumente der digitalisierten Welt nutzen. Es bleibt zu hoffen, dass durch die Kombination von technologischer Möglichkeit und aufgeklärter, weltoffener Geisteshaltung diese Generation unseren Planeten noch lebenswerter gestalten wird.
Arbeitsplätze der Zukunft
Müssen die Menschen in Zukunft Angst um ihre Arbeitsplätze haben? Berufe verschwinden nicht, sie verändern sich. Know-how und Kompetenzen sind im stetigen Wandel, und lebenslanges Lernen wird Grundvoraussetzung sein, um beruflich am Ball zu bleiben. Anpassungsfähigkeit, geistige Beweglichkeit und der Mut zur Veränderung werden die relevanten Fähigkeiten der Zukunft sein.
Zusätzliche Quelle: Welche Jobs und Berufe künftig überflüssig werden