Die Russsische Revolution

Die Russische Revolution fand hauptsächlich in der russischen Hauptstadt St. Petersburg im Februar und im Oktober 1917 statt. Ursachen für diese Revolution waren Unruhen und Demonstrationen gegen Krieg und Hunger, worauf die Bevölkerung aufmerksam machen wollte. Auch gehörten verbreiteter Analphabetismus, ein Feudalsystem, hohe Steuerbelastung und Zwangsarbeit zu den Ursachen.

Ausgelöst wurde die Oktoberrevolution von Wladimir Iljitsch Lenin, einem Anhänger der Lehren von Karl Marx, der an die Befreiung der Unterdrückten und Ausgebeuteten glaubte.

Schon vor der eigentlichen Revolution kam es zu Unruhen im Land, durch die politische Gruppen (Bolschewiki und Menschewiki) entstanden sind. Ende Februar 1917 befahl Zar Nikolaus II., auf die Aufständischen zu schießen, worauf sich das Militär weigerte, das eigene Volk zu töten. Gemeinsam mit seiner Familie wurde der Zar festgenommen und nach Sibirien verbannt. Gleich darauf wurde eine provisorische Regierung gebildet, die jedoch von einigen nicht anerkannt wurde. Lenin, welcher im Exil in der Schweiz lebte, traf am 3. April 1917 in St. Petersburg ein und gewann durch seine Parolen viel Aufmerksamkeit. Am 25. Oktober 1917 besetzte man die wichtigsten Punkte der Stadt und stürmte den Winterpalast, den Sitz der Regierung. So wurde die Regierung entmachtet.

Unter Lenin entstand eine neue Regierung, die allen Staaten Frieden anbot und alle Großgrundbesitzer enteignete. Russland verlor dadurch viele Länder, große Rohstoffvorkommen, wichtige Industriegebiete und ein Viertel seiner Bevölkerung. So wandelte Lenin Russland in eine Sowjetrepublik um.

Folgen waren unter anderem die darauffolgenden Bürgerkriege, die Ausbreitung des Kommunismus auf der ganzen Welt und die Gründung der UdSSR. Diese Vereinigung löste durch ihre beängstigende Regierungsform und durch Differenzen mit westlichen Staaten den Kalten Krieg aus.